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WORLD DOG SHOW Bratislava 2009

Dienstag, 13. Oktober 2009

Vom 08.10. bis 11.10 2009 fand die diesjährige Welthundeausstellung der FCI in der Slowakei statt. Austragungsort war Bratislava, die schöne Stadt an der Donau. Das INCHEBA – Ausstellungsgelände befindet sich wunderschön gelegen unmittelbar an der Donau.  Am 10.10., also am Samstag waren alle Hunde der FCI-Guppe II zu sehen – die als stärkste Gruppe mit  5230 gemeldeten Hunden als einzige an diesem Tag vertreten war. Davon waren 130 Kaukasische Owtscharka gemeldet ( 64 Rüden und 66 Hündinnen), die in 2 Ringen getrennt nach Hündinnen und Rüden gerichtet wurden. Die Rüden wurden von der russischen Zuchtrichterin Ivanhischeva Valentina beurteilt und die Hündinnen von dem slowakischen Richter Havelka Tibor.

Wir hatten in der Jugendklasse unsere Mirana gemeldet und starteten am 09. 10. abends gegen 18 Uhr in Richtung Bratislava. Der Entschluß dazu fiel spontan, da wir unsere Teilnahme einige Zeit vorher in Frage gestellt hatten wegen einem Fahrzeugproblem. Übernachtungen waren zu diesem Zeitpunkt schon alle ausgebucht, so machten wir es wie schon so oft in früheren Jahren – wir übernachteten im Auto! ! Angekommen nachts um 24 Uhr blieben sowieso nicht viele Stunden zum schlafen und so stellten wir uns in die Reihe der Gleichgesinnten am Rande der Straße um so recht und schlecht für ein paar Stunden auszuruhen. Morgens um halb sechs kam alles in Bewegung und wir rückten um ein paar hundert Meter vor um dann endgültig unser Auto wieder am Straßenrand am Ausstellungsgelände zu parken. Aufgrund der etwas ungemütlich verbrachten Nacht und der frühen Morgenstunde waren wir alles andere als munter, aber die kühlen Themperaturen an diesem Morgen änderten diesen Zustand sehr schnell und wir begaben uns zum Eingang des Ausstellungsgeländes, wo wir auch verhältnissmäßig schnell den Ring Nr. 64 fanden. Dort erwartete und eine unangenehme Überraschung, denn Halle E wo sich unter anderen die Kaukasenringe befanden war eigentlich nur ein riesiges Dach. Alles war ordentlich organisiert, aber für unsere Begriffe waren zu kleine Ringe für unsere Rasse vorgesehen, aber da immer nur 3 oder 4 Hunde zusammen beurteilt wurden war das trotzdem kein Problem. Sehr wenig Platz war allerdings für die Aussteller mit ihren Hunden in der Nähe des Ringes, denn außerhalb des Daches war der Aufenthalt wegen des regnerischen Wetters nicht möglich. Der erste Platz den wir uns ergattert hatten wurde uns gleich wieder streitig gemacht vom Personal, da er für Händler vorgesehen war. Wir fanden dann doch noch einen Platz gleich neben dem Ringeingang. Gleich neben uns hatten es sich einige russische Aussteller gemütlich gemacht, die sich in der kühlen Morgenluft auf ihre eigene Art zu erwärmen versuchten.

Die Aussteller von den Kaukasischen Owtscharkas waren zum größten Teil aus Osteuropa (Russland/Rumänien/Ungarn), so waren wir mit Mirana  und Familie Hamann mit Alina vom Steg die einzigen Aussteller aus Deutschland mit  Hunden aus eigener Zucht. Der dritte deutsche Aussteller war J.Kleta mit dem Rüden Shatun aus der Ukraine. Der größte Teil der vorgestellten Hunde waren noch kupiert, da das in den Osteuropäischen Ländern (außer Tschechien) noch erlaubt ist.

Es waren einige sehr schöne und gepflegte Kaukasen zu sehen, aber kein Hund ist perfekt und so war es schon eine breite Palette der unterschiedlichsten Typen und Qualität. Bei der Präsentation durch den Aussteller kommt es auch immer auf die jeweilige Tagesform des Hundes an.  Zum größten Teil allerdings perfekt vorgeführt – kein Wunder, denn der überwiegende Teil der Aussteller sind selbst Züchter und trainieren mit ihren Hunden vom Welpenalter an. Trotzdem, wenn es bei dem Einen oder Anderen nicht so perfekt klappte wie zum Beispiel das “Zähnezeigen”,  hatten beide Zuchtrichter viel Geduld.

Hervorragend war, daß im Ring 64 bei den Hündinnen vom Richter jede Beurteilung laut bekanntgegeben wurde, sodaß es die Zuschauer die am Ring standen gut hören konnten. Das ganze allerdings logischerweise in slowakisch. Wir werden uns die Beurteilung unsrer Mirana noch übersetzen lassen.

Nach Beendigung des Richtens sind wir sofort zum Auto, denn wir wollten noch am gleichen Tag zurückfahren. Während der Ausstellung haben wir einige  Kaukasen fotografiert, allerdings erwies sich das als sehr schwierig, da am Ring sehr großer Andrang war und man ständig gestört wurde.

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